Abschied

 

Liebe Schülerinnen und Schüler der Grundschule Sandershausen, liebe Eltern und liebe Schulgemeinde,

nach langer Krankheit werde ich nicht mehr Schulleiterin in Sandershausen sein. Traurigen Herzens möchte ich mich von allen, die ich auf dem Weg durch unsere Schule begleiten durfte, in dieser „coronaconformen“ Art verabschieden.

 

Als mir vor 10 Jahren im Juli 2011 mir die Grundschule Sandershausen vorgestellt wurde, hatte ich sofort einen sehr positiven Eindruck.

Wer hätte es zu diesem oder zu einem späteren Zeitpunkt für möglich gehalten, dass ein kleines Virus kommt und die letzten beiden Jahre für uns alle so stark verändern kann. Wer hätte sich vorstellen können, dass die beispielsweise Einschulungen und auch Verabschiedungen so anders ausfallen, wie bisher.

Wenn ich auf die gemeinsame Zeit mit Euch und Ihnen zurückblicke, sind mir viele schöne Erlebnisse in Erinnerung geblieben. Ich hoffe, dass auch in Euren Gedanken diese Erinnerungen einen bleibenden Wert haben:

2012 und 2016 hatten wir wunderbare Zirkusprojekte mit dem Zirkus Fantasia unter Leitung von Lars Wasserthal. Leider fand das nächstfolgende im Jahr 2020 coronabedingt nicht statt. In meinen Gedanken habe ich die Hoffnung, dass er dieses Projekt noch ganz vielen Kindern zukommen lassen wird.

2015 wurde durch unseren damaligen Elternbeirat Herrn Träger unser Buchprojekt ins Leben gerufen, bei dem alle viel Spass und Freunde hatten.

Ich erinnere mich noch gern an unser jährlich stattfindes Kartoffelfest mit allem drum und dran:

Selbst hergestellten Kartoffelspezialitäten und dem hohen Einsatz von allen Eltern, KollegInnen und an erster Stelle dem FöV, Fam. Böddner, Fam. Krex  sowie  Fam. Tröbs bei meist schönem Wetter. Ich hoffe, dass es bald wieder ein Kartoffelfest unter „coronafreien Bedingungen“ geben wird.

Wir hatten als Schule jedes Jahr die autofreie Woche, die Lesefiebertage , ob in großer oder kleiner Version, das englische Theater oder das Theaterprojekt „Mein Körper gehört mir“- Das sind alles schöne Aktionen, die mir im Gedächtnis bleiben werden.

Gemeinsam in unserer Schulgemeinde haben wir die Integration von geflüchteten Familien in Angriff genommen. Erst gab es Integrationsklassen, dann wurden die Kinder in den Klassen gemeinsam unterrichtet.

In den letzten Jahren gab es auch traurige Ereignisse. Ich denke da an den plötzlichen Tod unserer beliebten Lehrerin Beatrice Hohmann, den jeder erst mal für sich verkraften musste. Aber auch hier zeigte sich der Zusammenhalt in unserer Schule, in dem wir gemeinsam mit den Kindern und Eltern trauerten und Lösungen fanden.

Ich habe erfahren, dass jetzt endlich der Schulumbau beginnen wird und sehe das für diese Schule als ein positives Signal der Weiterentwicklung in den verschiedenen Bereichen.

Ein großer Dank an die immer gute Zusammenarbeit mit allen Elternbeiräten und dass wir immer offen über alle anstehenden Probleme sprechen konnten sowie diese als Herausforderungen zu sehen und Lösungen zu entwickeln.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen für den weiteren Lebensweg vor allen Dingen Gesundheit und vielleicht sehen wir uns irgendwann oder irgendwo mal wieder.

Alles Gute

Beate Arend

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